Mediation
Warum ein Rechtsanwalt als Mediator?
Rein rechtlich betrachtet kann jeder als Mediator eingesetzt werden. Es kann jedoch nur eine Einigung, die von einem zugelassenen Mediator erzielt wird, vom Richter genehmigt werden.
Der Mediationsanwalt hilft den betroffenen Personen, zu einer juristisch adäquaten Lösung zu gelangen. Er verfügt über Konflikterfahrung und hat eine spezielle Ausbildung durchlaufen, die ihm die rechtliche Zulassung als Mediator ermöglicht. Außerdem unterliegt er den Berufspflichten des Rechtsanwalts.
Welche Rolle spielt der Mediator?
Der Mediator ist verpflichtet, das Gesetz zu befolgen. Er vergewissert sich, dass jede an der Mediation teilnehmende Person das Verfahren auch versteht. Das bedeutet konkret:
- er äußert keine vorgefasste Meinung
- er regt zu Dialog und Reflexion an
- er ermuntert zu gegenseitigem Zuhören
- er hilft den Beteiligten, die nötige Kreativität zu entwickeln, um die durchlaufene Krise zu bewältigen
Zugelassene Mediatoren
In der Realität ist es nicht sinnvoll, eine Person, die nicht entsprechend geschult ist, mit einer Mediation zu beauftragen.
Die Mediatoren der O.B.F.G. wurden gründlich in den Mediationstechniken (Kommunikation, Umgang mit Konflikten, usw.) ausgebildet.
Aufgrund ihrer Erfahrung mit menschlichen Beziehungen, ihrer täglichen Praxis und ihrer Kompetenz haben Mediationsanwälte unleugbare Qualitäten, wenn es darum geht, den Parteien bei der Suche nach einer Verhandlungslösung zu helfen.
Sehen Sie sich die Liste der von der O.B.F.G. zugelassenen Mediatoren an:
Die Berufspflichten gelten auch für den Mediationsanwalt
Der Mediationsanwalt unterliegt der gleichen Standespflicht wie der Rechtsanwalt. Auch für ihn gelten die Regeln des Berufsgeheimnisses, der Loyalität und der Neutralität.
Das heißt unter anderem, dass er die Vertraulichkeit der Akten wahrt und dass er grundsätzlich das Einverständnis der einen Partei einholt, bevor er Informationen an die andere Partei weitergibt.
Wenn die Mediation vertrauliche Gespräche erfordert, holt der Mediator vorab das Einverständnis aller Parteien ein, um dieses vertrauliche Gespräch zu organisieren und erinnert sie daran, dass die ihm bei dieser Gelegenheit übermittelten Informationen vertraulich bleiben und nicht widersprüchlich sind.
